Reflexionen von Waltraud Heigl

Weihnachtszeit 2016

Es ist wieder so weit, vermutlich viel zu schnell, wie gefühlt jedes Jahr. Aber es ist doch ein schöner Brauch, sich auf dem Christkindlmarkt mit Freunden bei einem Glühwein und Weihnachts-spezialitäten zu treffen. Ein prächtiger Tannenbaum, traditionsreiche Stände mit Kerzen und leuchtenden Engeln, Fahrgeschäfte für die Kleinen, sorgen für eine gute Stimmung. Überall erfreuen sich die Weihnachtsmärkte eines regen Besuches.

Vorsicht, Rücksicht, Nachsicht

Wir leben in einer schnellen Welt, aber zeitgleich sind die Wartezeiten größer geworden. Personaleinsparungen = bertriebswirtschaftliche Effizienz. Am stärksten betroffen ist die Kranken- und Altenpflege. Im Minutentakt werden Pflegeleistungen verrechnet, menschliche Zuwendung ist ein Luxus, den sich dabei niemand leisten kann. Aber reicht es nur, versorgt zu sein?

Wellness

Was bewegt jeden Menschen auf dieser Erde? Es ist das persönliche Wohlergehen, das Ausgangspunkt für alles ist. In der Jugend scheint Gesundheit selbstverständlich, in den späteren Jahren wächst das Bewußtsein, dass man sie schützen muß. Wellness hat Hochkonjunktur!Wie macht man das, gesund und fit alt zu werden? Einigen wenigen Menschen scheint das mühelos zu gelingen: mit 90 noch Skifahren zu können, mit 106 Jahren in den Urlaub zu fliegen oder geistige Aktivitäten zu bewältigen. Aber es ist nicht allein die Anzahl der Jahre, entscheidend ist ein klarer Geist und gute Körperfunktionen.

Schwierige und fröhliche Zeiten

Wem kann man trauen? Wer sagt die Wahrheit? Wer hält sich an Vereinbarungen? Es ist schwierig geworden, seine Mitte zu finden. Vom Investment-Banking bis zur Flüchtlingskrise entstehen Parallelwelten. Führungskräfte hatten nach dem Krieg einen moralischen Auftrag Vorbilder zu sein und Verantwortung zu übernehmen. Heute ist der globale Druck riesig und der Mensch oft zweitrangig. Mit Worten geschönt entstehen Strukturen, die nicht überschaubar sind und im Fatalismus eine Rechtfertigung finden. 

Die helle und die dunkle Seite der Erde

Hell strahlt unsere Erde im Universum. Und wieder einmal feiern wir Weihnachten mit seiner Friedensbotschaft an alle Menschen und den Beginn eines neuen Jahres. Das Andersartige verstehen zu lernen oder zumindest tolerieren, das ist heute wichtiger denn je. Jedes Jahr hat sein ganz spezielles Thema und 2015 sind es die Flüchtlinge, die oft unter Einsatz ihres Lebens aus Krieg und Armut fliehen. Ohne die unzähligen freiwilligen Helfer wäre es nicht möglich gewesen, die Menschen zu versorgen.

Realität

Die Realität begleitet unseren Lebensweg. Jeder von uns hat sich schon oft darauf bezogen. Was ist Realität? Von  Anfang an beginnen wir zu lernen, durch Beobachtung und Erkenntnis, weiterführend durch Praxis und Wissenschaft. Die Menschheitsgeschichte hat  ihre Wurzeln in der Realität und in den Träumen von einem besseren Leben.

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